Klimakrise in Unterfranken: Veranstaltung der Kreisgruppe Schweinfurt des BUND Naturschutz e.V.

Von links: Herrn Prof. Dr. Hubert Weiger (Ehrenvorsitzender des BUND Naturschutz in Bayern und des Bund für Umwelt- und Naturschutz in Deutschland), Rainer Kleedörfer (2. Vorsitzender der Ortsgruppe), Detlev Reusch (1. Vorsitzender der Ortsgruppe) und Edo Günther (Vorsitzender der Kreisgruppe Schweinfurt)

Klimakrise in Unterfranken – so lautete das Motto einer Veranstaltung der Kreisgruppe Schweinfurt des BUND Naturschutz e.V. am 29.02.2020.
Hochkarätige Referenten berichteten anhand wissenschaftlicher Untersuchungen, dass Unterfranken besonders stark vom Klimawandel betroffen ist und sein wird. Die letzten Jahre waren die heißesten der letzten Jahrzehnte. Und viele Schadstoffe, die in den letzten Jahren bereits emittiert wurden, wirken erst noch in der Zukunft. Dies lässt weitere deutliche Temperaturanstiege und eine deutliche Zunahme extremer Wetterereignisse befürchten.
Die negativen Folgen werden alle Bürger*innen aber auch Land- und Forstwirtschaft treffen. Denn Temperaturanstieg und viele besonders heiße Tage belasten die Gesundheit der Menschen, führen zu Ernteausfällen bzw. -schäden und auch Waldsterben. Viele Fachleute sprechen von einem Waldsterben 2.0, von dem auch unsere regionalen Wälder im Steigerwald, im Spessart und den Haßbergen betroffen sein werden.
Ein „Weiter so“ führt in die Sackgasse. Bürgerliches Engagement – Hand in Hand mit den Kommunen ist jetzt erforderlich! Engagieren Sie sich in der Ortsgruppe Röthlein – Heidenfeld – Hirschfeld des BUND Naturschutz in Bayern e.V.